Der Herbst wird bunt!
Weiterbildung Herbst/Winter 2015!


Die COURAGE unterstützt nicht nur jene Menschen, die sich mit
einem persönlichen Anliegen an die Beratungsstelle wenden, sondern auch
jene, die in ihrem beruflichen Alltag mit solchen Anliegen zu tun haben.
Seminare zu unseren Schwerpunktthemen sind daher ein wichtiger Teil
unserer Arbeit im Bereich der Erwachsenen-, Fort- und Weiterbildung.

Spannende Seminare erwarten Sie auch im Herbst/Winter 2015! Freie Plätze gibt es z.B. noch für:

NEUE MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DER GESCHLECHTSANGLEICHENDEN OPERATIONEN BEI TRANS*IDENTITÄTEN / GESCHLECHTSDYSPHORIEN
Informationsveranstaltung, Samstag, 26. September 2015, 10.00 – 18.30 Uhr

GLEICH UND DOCH ANDERS – BERATUNG UND PSYCHOTHERAPIE VON LESBEN, SCHWULEN, BISEXUELLE UND IHREN ANGEHÖRIGEN

Wien, Weiterbildungsseminar, Freitag, 2. Oktober – Samstag, 3. Oktober 2015

SEXUALITÄT IN BERATUNG UND PSYCHOTHERAPIE

Wien, Weiterbildungsseminar, Freitag, 16. Oktober – Samstag, 17. Oktober 2015

Vielfalt von Familienformen - Mit Regenbogenfamilien adäquat umgehen
Thementag, Mittwoch, 2. Dezember 2015, 9 – 18 Uhr

Trans*Gender – Trans*Identitäten – Inter*Sex
Thementag, Donnerstag, 3. Dezember 2015, 9 – 18 Uhr

COURAGE-Gruppenangebote
Viele neuen Gruppen ab September


Neben der Beratungstätigkeit und der damit verbundene Unterstützung, bietet COURAGE auch therapeutische Gruppen, Selbsthilfe- und Selbsterfahrungsgruppen an. Das gemeinsame Thema und die gegenseitige Unterstützung lindert bei vielen Menschen den Leidensdruck, führt zur Erleichterung und ermöglicht neue Sichtweisen und Lösungen. Sie sind Orte der Begegnung, des Austausches und der Kommunikation, denn „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“. (Martin Buber)

Im September 2015 starten wieder viele neue Gruppen. Schauen Sie mal rein, vielleicht ist auch etwas für Sie dabei!

Detailinformationen und Anmeldeformalitäten zu den einzelnen Gruppen finden Sie hier.

Parlamentarische BürgerInneninitative für die Aufhebung des Eheverbots für gleichgeschlechtliche Paare


21 Länder, zuletzt die USA und Irland, zeigen, dass die Aufhebung des Eheverbots für gleichgeschlechtliche Paare keine Utopie mehr ist, sondern längst Wirklichkeit. Es liegt nun an uns, dafür zu sorgen, dass auch Österreich zu diesem heutigen Standard der westlichen Welt aufschließt.

Die große Mehrheit der ÖsterreicherInnen unterstützt eine solche Ehe ohne Diskriminierung. Und die rund 15.000 Unterschriften, die in nur wenigen Wochen im Juni und Juli 2015 gesammelt und am 5. August an die Parlamentsdirektion übergeben wurden, sind ein starkes Signal der Bürgerinnen und Bürger an die Politik. Nun geht es darum, die Initiative auch auf der Homepage des Parlaments elektronisch zu unterstützen und damit ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.

Jetzt hier online unterschreiben!
(Auch wenn Sie bereits im Juni/Juli auf der Papierliste unterschrieben haben!) - Gemeinsam schaffen wir das!

Shoppen für mehr COURAGE!
Die neue Art des Spendens


Wir möchten Ihnen heute eine innovative Art des Spendens vorstellen: Im COURAGE-Spendenshop unter www.shop2help.net/courage können Sie beim Shoppen im Internet spenden - ganz ohne Mehrkosten!

Alle Details finden Sie hier.

20 Jahre interdisziplinäre ExpertInnengruppe
Tagung, Wien, 31.10.2015, 10:00 - 22:00


In den letzten Jahren gab es epochale Veränderungen und somit einen
Paradigmenwechsel in der Definition und Krankheitswertigkeit von
Transidentität.
  • Die Psychotherapie kann als eine
    Begleitung auf den Wegen der vielfältigen Möglichkeiten der
    Geschlechtsidentitäten und Ausdrucksweisen der Geschlechtlichkeit
    hilfreich sein, sowie die verschiedenen Lebensformen aufzeigen, die
    Geschlechtsdysphorie lindern.
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Körperempfinden und der eigenen Sexualität
  • Zeitpunkt des Coming - Out im gesamten sozialen Leben erarbeiten
  • Einbeziehen des sozialen Umfeldes – PartnerIn, Kinder, Kindergarten, Schule, Arbeitsplatz, Freunde
  • Ängste besprechen, die sich auf die Umsetzung und das Passing der empfundenen Geschlechtsrolle beziehen
  • Erwartungen an das Leben im Wunschgeschlecht – Relativierung der möglicherweise zu hohen Erwartungen
  • Möglichkeiten und Grenzen der medizinischen Behandlung (Operationsergebnisse, Risiken, Funktionalität, …)

Detailinformationen & Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.


SEXabNORM – die alten und neuen Grenzen der Lust
Aviso: Fachtagung, Wien, 8.-9. April 2016


Der Umgang unserer Gesellschaft mit Sexualität proklamiert befreiende
Enttabuisierung für alle Menschen: Die traditionelle heterosexuelle
lebenslange Zweier-Beziehung als normative Vorgabe ist abgeschafft,
polyamoröse Lebensabschnittspartnerschaften werden ebenso gelebt wie die
Gleichstellung von Homosexualität mit Heterosexualität. Sexualität darf
und soll Lust bereiten, egal wie jung oder alt man ist und kein Fetisch
ist zu ausgefallen, um nicht in Nachmittagstalkshows erörtert zu
werden. Geschlechtergrenzen sind zwar nicht aufgehoben, aber als
verhandelbares Kontinuum etabliert und mit Sex 2.0 titelt auch schon der
Boulevard. …

Haben wir es mit dieser Entwicklung tatsächlich mit
der Befreiung von althergebrachten Normen zu tun? Oder geht es um einen
Wertewandel, dessen Ergebnisse aber ebenso feste Erwartungen und zu
neuen Normen werdende Imperative sind? Gilt die Befreiung tatsächlich
für alle Menschen und lassen wir in Gesellschaft, Beratung und Therapie
tatsächlich die freie Entscheidung bei den einzelnen Menschen?

Die Fachtagung „SEXabNORM“ der ÖGS - Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften und der Sexualberatungsstellen COURAGE stellt
Aspekte von Sexualitäten in den Mittelpunkt, die im aktuellen Diskurs
über Sexualitäten oft nicht beleuchtet werden: Welche neuen Normen gibt
es in den Neosexualitäten? Welche sexuellen (Un-)Kulturen werden gelebt?
Gibt es so etwas wie sexuellen Marktwert in der realen und der
virtuellen Welt? Wie sieht das Spannungsverhältnis von Lust und Risiko
aus? Wie beeinflussen Liebe, Beziehung und Sexualität einander in
Langzeitbeziehungen? Wie sieht die tatsächliche Lebenssituation von
LGBTIQ-Personen aus, auch angesichts des Paradigmenwechsels im Bereich
Genderdysphorie? Welche Rolle spielt Prostitution heute und welche
Rahmenbedingungen findet sie vor? Gestehen wir Kindern und Jugendlichen
Sexualität zu? Was tun Institutionen für oder gegen die Sexualität von
betreuten Menschen und welche Rolle spielt Sexualassistenz hier? Diese
und mehr Fragen werden von international renommierten ExpertInnen in
Vorträgen erörtert und in zahlreichen Workshops vertieft.

Bitte merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor. Detailinformationen finden Sie in Kürze auf unserer Web-Site.

Materialien
Plakate & mehr ...


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Impressum: Beratungsstelle COURAGE * PartnerInnen-, Familien- und Sexualberatungsstelle
A – 1060 Wien Windmühlgasse 15/1/7
T: +43-1-585 69 66 | ZVR-Nr.: 244 209 117 | info@courage-beratung.at
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